21.9.: Das Radio und die Politik

Hat das neue Medium Radio den Erfolg der Nazis befördert? Es wurde bei dem Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Krug im Café Q recht bald deutlich, dass dies keine Schuldfrage sein kann, dennoch lautet die Antwort: Ja, es hat. Ohne die überaus geschickte Nutzung dieser damals noch sehr neuen Kommunika-tions- und damit auch Manipulations-möglichkeit hätte die flächendeckende „Machtergreifung“ wohl kaum in so kurzer Zeit erfolgen können. Man hatte sehr schnell erkannt: das neue Medium Radio öffnet den Weg in die Köpfe.

 

11.9.: Senioren-Aktiv-Tage zum Thema Georgien

Eine Vortragsveranstaltung mit Wein-probe im Rahmen der "Senioren-Aktiv-Tage" der Gemeinde Breidenbach. 17 Personen hatten sich angemeldet für den Bericht über eine letztlich aben-teuerliche Reise nach Georgien. Dieses bei uns noch weitgehend unbekannte Land am Kaukasus zeigte sich von seiner archaischen Seite.

4.8.: Neue Werke von Martina Briesemeister-Schneider

Eine neue Ausstellung und eine neue Art der Eröffnung: die Gäste der Vernissage wurden bereits auf dem Hof mit klassischen Klängen quer durch die Musikliteratur von einem Streicher-Ensemble empfangen. Großen Anklang erfuhren die ausgestellten Arbeiten von Martina Briesemeister-Schneider (im Vordergrund rechts).

15.4. - 1.8.: Bilder von Brigitte Gentz

Noch bis 1.8.18: Brigitte Gentz zeigt eine Auswahl Ihrer Arbeiten. Die Malerin und Kunsttherapeutin betreibt in Lüdenscheid eine eigene Kunstwerkstatt. Die Ausstellung beschreibt einen repräsentativen Querschnitt ihres Schaffens von schwarz-weißen, eher grafisch wirkenden Bildern bis zu heiterer Farbigkeit.

18.6.18: Artenvielfalt im Garten

Das Thema war gut gewählt: mehr als 60 interessierte Natur- und Gartenfreunde drängten sich im Café Q zum Vortrag von Dr. Felix Riedel (Marburg). Er erläuterte das Entstehen der Artenvielfalt, deren aktuelle Gefährdung - insbesondere den drastischen Rückgang der Insektenarten - und gab Hinweise, wie dem Problem im eigenen Garten entgegengewirkt werden kann. Dabei wies er auch auf durchaus vorhandene Mythen hin, womit in Baumärkten zwar Geld verdient wird, die sich aber letztlich als überflüssig erweisen. Volle zwei Stunden erfuhr der Referent ungeteilte Aufmerksamkeit.

15.5.18: Festgemauert in der Erden: Industrie 1.0

Betriebsbesichtigung Nr. 6: diesmal suchten wir die Glockengießerei in Sinn heim. Herr Riencker-Junior erläuterte die komplexen Arbeitsgänge, die dem ersten Ton einer neuen Glocke vorausgehen, und das seit 18 Generationen.

Aus der "Kiesgrube" ragt noch die zuletzt gegossene Glocke in ihrem Lehmmantel hervor. Weit und breit kein Hightech, dafür jahrelange Erfahrung und Fingerspitzen-gefühl sind Voraussetzung in diesem Beruf. Und dass auch Hefe, Rinderfett und Bienenwachs zu den Zutaten gehören, hatten wir eher nicht erwartet. Staunend mussten wir feststellen, dass sich seit der Beschreibung in Schillers Gedicht von der Glocke an den Arbeitsabläufen kaum etwas geändert hat.

 

Nach einer Kaffeepause unterzogen wir die nahegelegenen Burg Greifenstein einer eingehenden Besichtigung; insbesondere zog das angegliederte Glockenmuseum die Aufmerksamkeit auf sich. Dass die Burg heute eine imposante Ruine ist, ist nicht feindlicher Erobererung, sondern dem schlichten Verfall geschuldet: der Burgherr hatte mehr Gefallen an Schloss Braunfels.

28.4.18: Zauberwelt auf dem Dachboden

Diese drei Mozarts (junge Sänger der Dortmunder Chorakademie) mussten häufig eingreifen, wenn der eine oder andere Solist der Kasseler Zauberflöte nur im Freitod noch einen Ausweg sah. Dafür erhielten sie den mit Abstand größten Beifall.

Wenn sich ein Teenager nach Frust zu Hause und in der Schule auf einen schummrigen Dachboden verkriecht, in einem großen Buch zu lesen beginnt und bald die ganze Geschichte vor den eigenen Augen erlebt, ohne jedoch eingreifen zu können, fühlt man sich erstmal in eine Neu-fassung von Michael Endes "Unendliche Geschichte" versetzt. Wir befinden uns aber in Mozarts Zauberflöte im Staatstheater Kassel, eine grandiose, bilderreiche Auffüh-rung mit stimmstarken Solisten und Chören. Nun ist bei solchen Opern die Handlung nicht selten ein wenig abstrus und wird, wie als Legitimation, mit historischen oder gerne auch aktuellen Versatzstücken angereichert, die das Verstehen der Story nicht eben erleichtern. Bis man sich zurücklehnt, das übliche Verwirrspiel um Gut und Böse den Akteuren überlässt und sich dem Genuss von Bildern und Gesang einfach hingibt. Dann kommt angenehmes Kribbeln auf.

Einen ganzen Tag hat die vom Kulturverein organisierte Gruppe in Kassel verbracht. Und das dies reichlich interessante Highlights bot, war nicht zuletzt das Verdienst der Gästeführerin Ingrid Heck, die uns - rechts im Bild - unter vielem anderen den Kasseler Schlosspark und vor allem den Herkules erläuterte. Und was war nochmal der Unterschied zwischen einem Kasseler, einem Kasselaner und einem Kasseläner? Hätte ich doch bloß besser hingehört...

Kunstvolle Oster-Eier

Ostern 2018: Wilfried Orth (Niederdieten) zeigt im Café Q eine Auswahl seiner filigranen Arbeiten, für die er weit über die Region hinaus bekannt und auf zahlreichen Märkten und Ausstellungen vertreten ist.

Grönland, im März 2018 im Café Q

Kalt, blendend, unwirtlich, aber wunderschön: die Eiswüste Grönlands. Vera Gerhard vom Kulturverein hat sie besucht und hat faszinierende Eindrücke festgehalten - fast könnte man die Eisbären beneiden...

Israel kennenlernen (16.2.18)

Achim Born (stehend) führte vor vollbesetz-tem Haus mit seinen Reiseimpressionen aus Israel in die Vielgestaltigkeit dieses Landes ein. Gern griffen die Besucher auch zu den landestypischen Speisen, die zum Verkosten bereit-standen, und ließen sich auch den Wein des Landes munden.

Eindrücke vom Weihnachtsmarkt 2017

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Senioren + Kinder verzaubert (15.11.17)

Ein Senioren-Nachmittag der anderen Art sollte es sein: Eingeladen wurden diesmal Alt und Jung, Senioren und Enkel, denn wir hatten Zauberer Juno im Programm, und der wußte mit allen Altersklassen gut umzugehen. Vorgeblich führte er seine "Zauberlehrlinge" in seine Künste ein, was bisweilen zu verblüffenden Resultaten führte, für die sich die "Lehrlinge" wohl kaum als Auslöser empfanden. Jung und alt hatten sichtlich Vergnügen an der Vorstellung, zusätzlich gabs natürlich wieder Kuchen satt für alle.

Herbstzeit = Gruselzeit (11.11.17)

Die Kinder bewiesen einige Schaffenskraft, manchmal natürlich mit erwachsener Unter-stützung. Nach getaner Arbeit und einer Gruselrunde durchs Dorf schmeckten die "Weckemänner" nochmal so gut.

21.10.17 - Papa Legba´s Blues Lounge

 

Eines war allen Stücken, die die drei Herren anstimmten, gemeinsam: die Rhythmen fanden ihren Weg über das Ohr direkt ins Blut der Zuhörer, die kaum anders konnten, als mit dem Fuß mitzuwippen oder gleich den ganzen Körper im Takt der Musik zu wiegen.

Der mitreißende Charakter von „Papa Legba's Blues Lounge“ liegt sicherlich zum Teil auch in der Ausstrahlung der drei Musiker, die ebenso gut gelaunt wie ihre Musik waren. Mit Wortwitz und flapsigen Sprüchen lockerten sie die ohnehin entspannte Atmosphäre noch weiter auf und bescherten ihrem Publikum einen rundum gelungenen Abend.

 

Weinseminar Nr. 6: Portugal (9. September)

Diesmal wandten wir uns den önologischen Köstlichkeiten Portugals zu, und wer jemals in diesem schönen Land zu Gast war, wird bestätigen: den portugisischen Wein zu verkosten, lohnt sich.

 

Auch diesmal führte uns Chef-Somelier Christoph durch den Weinbau vom Südwestzipfel Europas.

Ab 23. August: Ausstellung Werner Platt

Beim Einrichten einer Ausstellung lässt es sich gut fachsimpeln

Am 23. Juni: Erkundungsfahrt Nr. 5

Eine kompetente Führung durch das alte Marburg erlebten wir durch Karl-Heinz Fuchs (2.v.l.). Er wußte historische Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und bot interessante Einblicke. Hier am Brunnen an der früheren Judengasse erläuterte er, wie es zu der "fake-Info" kam, die Juden hätten die Marburger Brunnen vergiftet - außer dem eigenen natürlich.

Zuvor erläuterten Manfred Duensing und Thorsten Büchner den 15 Gästen die Arbeit der Blindenstudienanstalt und erläuterten die Besonderheiten im Leben blinder Menschen. Wir mussten erkennen, dass man als Sehender mit Augenbinde nur schwer Italien auf einem taktilen Globus finden oder den Ball ins Fußballtor treten kann.

 

Unser Besuch in Marburg endete wie gewohnt mit einem gemeinsamen Abendessen in der "Gartenlaube".

500 Jahre Reformation

Mittwoch, 17. Mai 2017:

 

Dr. Heinz Müller (Hagen / Niederdieten) sprach zu dem Thema: Wie der Breidenbacher Grund pro-

testantisch wurde. Dazu zeichnete er vor wiederum vollbesetzem Haus znächst die Christianisierung der Region nach, widmete sich dann den Umbrüchen der Reformation und zeichnete schließlich die weitere Entwicklung, insbesondere evangelikaler Strömungen, bis heute nach.

Freitag, 28. April 2017:

 

In einem ersten Vortrag zum Jubiläumsjahr lenkte Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran (Koblenz / Breidenstein) den Blick auf die geschichtliche Epoche insgesamt, in der die Reformation schließlich erfolgte. Er zeichnete das Bild einer Zeit im Umbruch, mit der das Mittelalter endete und die Neuzeit begann. Luther hatte zahlreiche Vorgänger, deren Bestreben ebenfalls die Neubestimmung der Kirche war und die nicht selten auf dem Schafott endeten. Eine Zeit, in der auch ein Mann aus Breidenstein, Bernhard von Breidenbach (das Bild zeigt seine Grabplatte im Dom zu Mainz), eine Pilgerfahrt ins heilige Land unternahm und darüber ein Buch schrieb, in dem schon damals der Islam nicht gut wegkam.

 

Dem Reformations-Jubiläum widmet der Kulturverein im Glaskasten (alter Eingang DGH) eine kleine Ausstellung, in der auch ein Modell der alten Kirche von Niederdieten zu sehen ist. Als schwerpunkt weist diese Ausstellung auf die Reformatorengespräche 1529 in Marburg hin, bei der sich Martin Luther, Huldrych Zwingli, Philipp Melanchton, Landgraf Philipp und weitere über Detailfragen des reformierten Glaubens stritten.

Unsere Ausstellung im Frühjahr 2017

Yasemin Skrezka hat vor Jahren bereits eine beeindruckende Landschafts-Ausstellung im Café Q ausgerichtet und dabei die von ihr geschätzte Technik der Encaustic vorgestellt.

Die Musik von David Bowie kennt und schätzt sie schon lange; jetzt hat sie ihm eine eigene Bilderserie gewidmet, die auch bereits in Marburg zu sehen war.

Kann man hingehen:

Dorfmitte Niederdieten ca. 1905; aus einer alten Postkarte
Dorfmitte Niederdieten ca. 1905; aus einer alten Postkarte

Blick etwa vom heutigen Dorfteich in Richtung Bundesstraße

Über Alt und Neu

Hättest Du´s erkannt? Wir haben Alt und Neu einander gegenübergestellt; dabei sind mehr als 50 Bilder entstanden, die schon etwas in Erstaunen versetzen und mehr über den Wandel des Dorfes aussagen, als uns lieb ist. Daraus soll in absehbarer Zeit eine Ausstellung werden, die sicherlich auf breites Interesse treffen wird.

Termin der Eröffnung: voraussichtlich Samstag, der 3. November.

Buch macht kluch!

Die angekündigte Lesegruppe hat sich erstmals getroffen und eine gemeinsame Lektüre ausgewählt. Nächstes Treffen im November. Kontakt über das Gästebuch dieser website oder über das Café Q.